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ABTEI : KLOSTERKIRCHE - AUSSTATTUNG
Chorgestühl

Das Chorgestühl aus der Zeit um 1290 ist eines der ältesten in Deutschland, das noch regelmäßig für das Chorgebet genutzt wird. Hier versammelt sich der "Chor der Mönche" viermal täglich zu den Gebetszeiten und einmal zur Messfeier.

Das Chorgestühl wurde im Laufe der letzten Jahrzehnte mehrfach verändert. Bereits bei der Renovierung nach dem zweiten Weltkrieg waren die zuvor abgewinkelten westlichen Stallen geradegezogen worden; bei der Umgestaltung in den sechziger Jahren wurde das Gestühl verkürzt und weiter in die Vierung gerückt.

Es besteht aus zwei Doppelreihen dicht aneinander stoßender Sitze. Die heute für das Chorgebet ausreichenden hinteren Reihen sind durch hohe, oben von einem durchlaufenden Baldachin gedeckten Trennwänden unterteilt. Die Armknäufe sind meist in Knospenform gestaltet; einige zeigen aber auch Tier- und Fabelwesen.

Reichere Schnitzereien weist die Abtsstalle auf: Sie zeigt einen Pelikan, der seine Jungen mit seinem Blut nährt: ein Bild für Christus und seine Jünger, ein Symbol für den Abt und die Gemeinschaft der Brüder.


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