:ABTEI
ABTEI : ORGEL
Disposition

I. Rückpositiv
1.Spitzgedackt
Flöte*

2.Salizional
Gambe*

3.Prinzipal
4.Koppelflöte
Flöte*
Gambe*


5.Gemshorn
6.Sesquialter2fach2 2/3´
7.Scharff4fach
8.Krummhorn
Tremulant
Koppeln:
III-I
IIIsub-I
IIIsuper-I
IV-I
IV. Brustwerk (schwellbar)
39.Holzgedackt
Flöte*
Gambe*


40.Quintade
41.Rohrflöte
Flöte*
Gambe*


42.Prinzipal
43.Quinte1 1/3´
44.Sifflet
45.None8/9´
46.Zimbel2fach1/4´
47.Vox humana
Tremulant
Koppeln:
IIIsuper-IV
IIIsub-IV
IV. Spanisches Werk (1732)
Diskant:
48.Trompeta magna16´
49.Trompeta de Batalla
50.Clarin Claro
51.Bajoncillo
Bass:
48.Chirimia
49.Trompeta de Batalla
51.Bajoncillo
II. Hauptwerk
9.Prinzipal16´
10.Prinzipal
11.Spitzflöte
12.Flöte(2012)
13.Gambe(2012)
14.Oktav
15.Rohrflöte
16.Flöte(2012)
17.Gambe(2012)
18.Quinte2 2/3´
19.Superoktav
20.Larigot2fach1 1/3´
21.Mixtur5-7fach
22.Cornett5fach (ab g)
23.Dulzian16´
24.Trompete(2006)
Koppeln:
I-II
III-II
IIIsub-II
IIIsuper-II
IV-II
Auxiliarregister
68.Klarinette(2015)(durchschlagend mit eigenem Windschweller)
69.Choralbordun(2015) (schwellbar)
70.Bordunschwebung(2015) (schwellbar)
71.Dulciana(2016) (schwellbar)
72.Glockenspiel
73.Celesta-Harfe(schwellbar)
III. Schwellwerk
25.Bordun16´
26.Prinzipal
27.Rohrflöte
28.Aeoline
29.Schwebung(ab c)
30.Oktav
31.Blockflöte
32.Nassat2 2/3´
33.Hohlflöte
34.Terz1 3/5´
35.Mixtur5fach
36.Hautbois(2006)
37.Trompete
38.Clairon
Tremulant
Koppeln:
IIIsub-III
IIIsuper-III
IV-III
Pedal
52.Untersatz(2006) (C-H, ab c aus 54.)32´
53.Prästant16´
54.Untersatz(2006)16´
55.Subbaß16´
56.Oktav
57.Gedacktbaß
58.Cello(2006)
59.Choralbaß
60.Nachthorn
61.Zinke3fach5 1/3´
62.Mixtur4fach2 2/3´
63.Kontraposaune(2006) (C-H, ab c aus 65.)32´
64.Bombarde16´
65.Posaune(2006)16´
66.Posaune
67.Busine
Koppeln:
I-P, II-P, III-P, IIIsuper-P, IV-P
Zimbelstern
*Transmission

Innovatives Steuerungsystem
Sinua Castellan
Steuerung einer Vielzahl von Spielhilfen: Setzerkombinationen in nahezu unbegrenzter Zahl, frei definierbare Koppeln (d. h. Melodie/Bass/beliebiges Intervall), personalisierte und berührungsfreie Einschaltung der Orgel etc.

Spanische Trompeteria (1732)
Marienstatt hat die einzige authentische spanische Batterie außerhalb der iberischen Halbinsel – Horizontaltrompeten aus dem Jahre 1732, die der Orgel barocken Glanz verleihen. Sie klingt dank Akustik und Lage über dem „Coro“ so, wie man sie auch in Spanien hören kann. Diese Trompeteria ist also ein wirkliches Original, keine Kopie oder Nachahmung.

Celesta-Harfe (2006)
Die Celesta-Harfe ist historisch und wurde um 1920 von der bekannten amerikanischen Orgelbaufirma Skinner erbaut und 2006 in Deutschland vollständig restauriert. Das Register umfasst 61 Noten. Die spezielle Traktur wird durch ein eigenes Hochdruckgebläse elektropneumatisch angesteuert und ist zudem mit einer Nachhalldämpfung ausgerüstet. Die Celesta-Harfe hängt unmittelbar neben der Orgel hinter dem Chorgestühl an der Westseite in einem Schwellkasten.

Glockenspiel (2012)
Das Glockenspiel, hinter der Orgel zwischen dem Hauptwerk und den neuen Bassregistern platziert, besteht aus siebenunddreißig bronzenen Röhrenglocken in der Mittellage und zwölf gegossenen Klangplatten in der Basslage.
Pate standen dazu die Klangplatten aus der historischen „Heldenorgel“ der Orgelbaufirma Walcker/Ludwigsburg in Kufstein/Tirol von 1930.
Es ist das erste Glockenspiel dieser Art, das seitdem in eine Kirchenorgel eingebaut worden ist.

Flöte und Gambe (2012)
Das Hauptwerk (II. Manual) wurde noch um zwei fehlende Grundstimmenfarben bereichert:
eine überblasende Flöte 8´(mit 4´ Extension) und eine Gambe 8´ (mit 4´ Extension), die zudem auch auxiliar vom I. und IV. Manual gespielt werden können, schaffen nun mehr klangliche Möglichkeiten. 

Klarinette 8`(2015)
Die durchschlagende Klarinette hat einen eigenen Windschweller. Ihr klangliches Vorbild ist das der amerikanischen Orgelbaufirma Skinner und steht zusammen mit der Celesta-Harfe (2006), dem Choralbordun 8`(2015) und der Bordunschwebung 8`(2015) in einem schwellbaren Gehäuse an der Westseite der Orgel. Letztere Bordun-Register sind vornehmlich für die Choralbegleitung beim Chorgebet der Mönche gedacht. Diese Arbeiten wurden von unseren Marienstatter Intonateuren Bernd Reinartz und Andreas Saage (jetzt Orgelbau Klais/Bonn) erstellt.

Dulciana 8´ (2016)
Die Dulciana 8´ ist ein leises historisches Register, das der Orgelbauer Peter Conacher Ende des 19. Jhts. in Mittelengland fertigte und vornehmlich der Choralbegleitung dient (von Orgelbau Elmar Krawinkel restauriert und eingebaut).

Weitere Bilder finden Sie unter "Galerie".


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