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AKTUELLES : CHRONIK

Chronik 2008

26. Dezember 2008

Konventsexerzitien 2008

Traditionell in den Tagen "zwischen den Jahren" hält unsere Gemeinschaft seit heute bis zum Silvestertag wieder Konventsexerzitien. In diesem Jahr werden sie angeleitet von P. Prior Maximilian Heim O. Cist. aus Bochum-Stiepel.

25. Oktober 2008

7. Einkehrtag des Geistlichen Freundeskreises

Ganz im Zeichen von Leben und Tod stand der 7. Einkehrtag des Geistlichen Freundeskreises. Unter dem Leitthema "In Christus sterben? - Wir Christen und der Tod" hatten sich 94 Freunde des mittlerweile 366 Menschen umfassenden Freundeskreises in Marienstatt eingefunden.

Mehr zu diesem Tag lesen Sie auf unserer Seite "Freundeskreis".

Weitere Bilder des Tages finden Sie in unserer Galerie.

Der nächste Einkehrtag zu Beginn der Fastenzeit am Samstag, 07. März 2009, wird unter dem Thema "Nicht mehr ich lebe, Christus lebt in mir." (Gal 2,20) - "Paulus-Fetzen" stehen und damit ein Beitrag zum "Paulus-Jahr" sein. Zu ihm sind alle Mitglieder des Geistlichen Freundeskreises schon jetzt herzlich eingeladen!

24. September 2008

Zwei wertvolle Holztafelgemälde restauriert

Auf die Zeit um 1600 datiert Dr. Fritz von Preuschen von der Generaldirektion Kulturelles Erbe (ehemals Landesamt für Denkmalpflege) die beiden wertvollen Gemälde aus dem Besitz der Abtei Marienstatt, die nun die beauftragten Restauratoren Lutz Sankowsky (Restaurator im VDR) und sein Team mit Katrin Menz und Karin Schulte (Euskirchen) frisch restauriert haben und die nun wieder zurück nach Marienstatt gekommen sind. Damit sind die Gemälde der Spätrenaissance älter als ursprünglich angenommen. Die beiden Holztafelgemälde zeigen zum einen den Hl. Benedikt, zum anderen den Hl. Bernhard in einer Amplexus-Darstellung.

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Zusammen mit einem weiteren Gemälde, das - in ebenfalls zwei Bildern, die derzeit ebenfalls restauriert werden - die Szene der Verkündigung des Engels an Maria zeigt, und einem verlorenen Mittelbild bildeten die Gemälde wohl eine Einheit. Vermutlich handelt es sich bei den vier Tafeln um die Vorder- und Rückseiten der Außenflügel eines Altartriptychons.
Die beiden wunderbar restaurierten Gemälde sind nun im Kreuzgang angebracht, zwischen sie werden demnächst die beiden Bilder mit der Verkündigungsszene eingefügt, sodass das (allerdings nicht mehr authentische) Triptychon angedeutet wird.

Hier finden Sie Informationen zur Arbeit unserer beauftragten Restauratoren: www.sankowsky-restaurierung.de.

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21. September 2008

Jubiläumstag für P. Maurus und P. Hubertus

Am heutigen Tag haben P. Maurus Mohrs und P. Hubertus Schilling in unserer Gemeinschaft und mit vielen Gästen ein großes Fest feiern dürfen: P. Maurus blickt auf 60 Jahre seit seiner Profess im Jahre 1948 zurück und feierte damit sein diamantenes Professjubiläum. P. Hubertus wurde im Jahre 1958 zum Priester geweiht und konnte nun sein goldenes Priesterjubiläum feiern.

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P. Maurus war lange Jahre in der Schule und später als Präfekt im ehemaligen Internat tätig. In dieser Zeit hat er u.a. auch den Sportverein DJK Marienstatt aufgebaut. Danach war er viele Jahre Cellerar und als solcher Verwalter des Klosters. Seit einigen Jahren lebt er die längste Zeit des Jahres bei den Zisterzienserinnen von "Regina munid" in Érd/Ungarn, bei denen er den Dienst des Spirituals versieht.

P. Hubertus war nach seiner Priesterweihe lange Jahre als Seelsorger in der Pfarrei Marienstatt tätig, bevor er 1991 die Pfarrei Hattert-Merkelbach übernahm. Sie leitete er bis zu seinem Ausscheiden aus dem Pfarrdienst 2001. Heute versieht er für unser Kloster wöchentlich den Dienst des Beichtvaters.

Die Gemeinschaft gratuliert unseren beiden Mitbrüdern von Herzen zu ihrem großen Festtag und dankt ihnen für alle geleisteten Dienste.
Möge Gott sie auch weiterhin mit seinem reichen Segen begleiten!

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15. September 2008

Besuch von Nuntius und Bischof in Marienstatt

Am heutigen Hochfest der "Sieben Schmerzen Mariens" haben der neue Apostolische Nuntius (der Botschafter des Papstes in Deutschland), der Schweizer Jean-Claude Périsset, und unser Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst unser Kloster und unsere Gemeinschaft besucht.
Bei einem Empfang, der von Schülern des Gymnasiums musikalisch mitgestaltet wurde, hatten die beiden hohen Gäste Gelegenheit, die Brüder und ihre Dienst- und Aufgabenbereiche im Leben des "Ora et labora" kennenzulernen. Nuntius und Bischof betonten, wie wichtig es für das Bistum und die ganze Kirche sei, dass Ordensgemeinschaften mitten unter den Menschen verankert sind. Sie sagten uns fest ihr Gebet zu, dass das Gotteslob im Tal der Nister nie verstummen mag und dass gelte, was der letzte Mönch, der nach der Säkularisation 1803 die Abtei verlassen musste, gesagt hatte: "Maria hat´s gebaut - Maria wird´s erhalten."
Die Begegnung wurde beim Kaffee im angeregten Gespräch fortgesetzt. Anschließend konnten Nuntius und Bischof die Abteigebäude, das Gelände und die Klosterkirche bei einer Führung in Augenschein nehmen. Dort feierten beide zusammen mit der Gemeinschaft und zahlreichen Besuchern auch die Vesper des Hochfests.
Nach dem gemeinsamen Abendessen klang die sehr angenehme Begegnung mit der Komplet in der Kirche aus.

24. August 2008

Zisterziensertag in Eberbach

Ein Teil unseres Konvents hat heute wie seit 2000 traditionell üblich in Eberbach den Zisterziensertag gefeiert. Gemeinsam mit Abt Bruno aus Himmerod und Äbtissin Assumpta von Helfta feierten wir ein Pontifikalamt an der Stätte, die vom Hl. Bernhard von Clairvaux im Rheingau gegründet worden war.
Der Zisterziensertag ist der einzige Tag im Jahr, an dem im säkularisierten Kirchenraum von Eberbach noch ein Gottesdienst stattfindet.

15. August 2008

Abtei Marienstatt in die „Charte européenne des Abbayes
et Sites cisterciens“ aufgenommen

Am 15. August 2008, dem Festtag der Aufnahme Mariens in den Himmel und damit am höchsten Marienfest und Patronatsfest des Zisterzienserordens, konnten wir am Pfortenhaus unseres Klosters das Logo der ‚Charte européenne des Abbayes et Sites cisterciens’ enthüllen.

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Pfr. Georg Kalckert (Heisterbach) als offizieller Vertreter des Vorstandes der Charte überbrachte seine Willkommensgrüße und wies in seiner Ansprache darauf hin, dass die Gründung dieser Vereinigung eigentlich ein urzisterziensisches Prinzip wieder zu Ehren bringen wollte, das in der spätmittelalterlichen Gesellschaft seinesgleichen suchte. Das länderübergreifende Filiationsprinzip der Zisterzienser und das jährliche Generalkapitel schloss alle Klöster zu einem Netzwerk zusammen, das eine der Grundideen der Charta Charitatis ist, jener ‚Urkunde der Liebe’, die auf unseren hl. Ordensvater Stephan Harding zurückgeht. Auf das Heute übertragen bedeutet das: Bestehende und untergegangene Zisterzienserstätten können bei der jährlichen ‚Assemblée générale’ Beziehungen pflegen und knüpfen. In den zwanzig Jahren seit Bestehen der Vereinigung, die damals in Pontigny gegründet wurde, fanden zahlreiche Zisterzienserstätten aus ganz Europa Aufnahme. Zuerst ein rein französisches Unternehmen, fanden sich rasch Interessierte aus anderen Ländern, die die Idee unterstützen und weitertragen wollten. Ein Ziel der ‚Charte européenne des Abbayes et Sites cisterciens’ ist die kompetente Vermittlung des zisterziensischen Gedankengutes und Erbes an Touristen und Besucher. Die meisten der zahlreichen Zisterziensergründungen in Europa sind heute kulturelle Zentren, die nicht mehr von Gemeinschaften bewohnt sind. Die beeindruckenden Gebäude oder Ruinen, die viele Menschen in ihren Bann ziehen, können aber nur dann adäquat wahrgenommen und erlebt werden, wenn sie in ihrem kulturellen und religiösen Kontext gesehen werden. Solche Zusammenhänge sinnvoll zu erschließen, gehört zu den vorrangigen Aufgaben an den jeweiligen Zisterzienserorten. Deshalb veranstaltet die Charte européenne eigene Seminare für ihre Mitglieder in bewohnten Zisterzienserklöstern. Der geistliche Hintergrund dieser Fortbildungen bildet die Grundlage für die Vermittlung der Geschichte vor Ort an den einzelnen Zisterzienserstätten. Die sittlichen Werte des Evangeliums werden dabei konkretisiert, zumindest jedoch wahrnehmbar gemacht.
Als flächendeckende Vereinigung kann die Charte in Frankreich auch medial in Erscheinung treten. Die Internetpräsenz unter www.cister.net und die Herausgabe von Kartenmaterial und einem Reiseführer, dem „Routier cistercien“, vernetzen die einzelnen Orte untereinander und sind mittlerweile für den auf Zisterzienserspuren Reisenden unverzichtbare Hilfsmittel in den Ländern französischer Zunge. Das eingangs erwähnte Logo der Charte, ein stilisiertes Kapitell, wie man es in Zisterzienserbauten oft finden kann, dient als Erinnerungshilfe. Pilger, Besucher und Touristen können den damit ausgezeichneten Ort sofort einordnen. Das Logo und die Charte stehen nicht zuletzt auch für das Bemühen, in angemessener Weise das geistliche Anliegen der Zisterzienser geschichtlich einzuordnen und weiterzuvermitteln.

Hier kommen Sie direkt zur CISTOPEDIA, der zisterziensischen Enzyklopädie: www.ocist.de.

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10. August 2008

P. Guido feiert silbernes Priesterjubiläum

Bereits am 2. Juli war der Jubiläumstag, heute nun konnte P. Guido im Kreis seiner Mitbrüder und zahlreicher Verwandter, Freunde und Pfarrgemeindemitglieder sein silbernes Priesterjubiläum feiern.

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P. Guido Dupont, geboren 1953 in Landstuhl, wurde 1983 in Marienstatt zum Priester geweiht, wo er anschließend als Kaplan tätig war. 1994 übernahm er als Pfarrer die Seelsorge in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Hachenburg, hinzu kam 2001 die Pfarrseelsorge der Gemeinde Maria Königin in Hattert/Merkelbach. Als Pfarrer betreut er seit 2007 die aus beiden Gemeinden errichtete Pfarrei St. Marien, Hachenburg-Hattert.
P. Guido ist seit 1996 stellvertretender Dekan im Dekanat Rennerod. Zudem engagiert er sich seit 2003 als ständiger Vertreter des Bezirksdekans im Westerwald und ist seit 2004 vom Bischof von Limburg berufener Vorsitzender des Caritas-Verbandes Westerwald-Rhein-Lahn. Seit dem Jahr 2000 ist P. Guido priesterlicher Leiter des Pastoralen Raums Hachenburg. Im Auftrag des Bischofs ist er seit 1987 einer der Priesterseelsorger in der Diözese Limburg. Darüber hinaus gestaltet er Besinnungstage, Einzelexerzitien und ist als geistlicher Begleiter tätig. In seiner Freizeit beschäftigt sich P. Guido mit Malerei, Bildhauerei und Lesen.

Unsere Gemeinschaft und die ihm in der Seelsorge anvertrauten Menschen danken P. Guido herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz und wünschen ihm weiterhin Gottes reichen Segen.

07. Juni 2008

Dritter Ausflug des Geistlichen Freundeskreises

Eine insgesamt 78 Personen starke Gruppe - 69 Freunde der Abtei und neun Brüder - hat heute den dritten Ausflug des Geistlichen Freundeskreises unternommen. Dabei besuchte die Gruppe das ehemalige Zisterzienserkloster Hardehausen, Kloster Dalheim - seit 2007 einztigartiges Museum für klösterliche Kulturgeschichte - sowie die Bischofsstadt Paderborn.

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Mehr zu diesem Tag lesen Sie auf unserer Seite "Freundeskreis".

Weitere Bilder des Tages finden Sie in unserer Galerie.

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04. Juni 2008

Ursularetabel an seinen Platz zurückgekehrt

Nach mehr als sieben Jahren Auslagerung und Restauration ist das berühmte Marienstatter Ursularetabel wieder an seinen Platz im Hochchor der Abteikirche zurückgekehrt.

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In einer aufwändigen, mehrtägigen Aktion wurde der wertvolle Flügelaltar, der seit 1966 im Hochchor aufgestellt ist, in mehreren Teilen dorthin transportiert und zusammengesetzt. Nach seiner grundlegenden und wunderbar gelungenen Restauration erstrahlt das Ursularetabel in lange nicht gekanntem Glanz.

Hier finden Sie Informationen zur Arbeit unserer beauftragten Restauratoren: www.sankowsky-restaurierung.de.

29. Mai 2008

Traditioneller "Großer Wallfahrtstag" in Marienstatt

Auch in diesem Jahr fanden wieder weit mehr als 5000 Wallfahrerinnen und Wallfahrer den Weg nach Marienstatt und führten damit die Tradition des "Großen Wallfahrtstages" weiter. Der Trierer Weihbischof Dr. Stephan Ackermann zelebrierte dabei den großen Gottesdienst auf dem Abteihof.

13. Mai 2008

Mit Therese Christus begegnen -
Die Reliquien der hl. Therese von Lisieux in Marienstatt

Im Rahmen der „Tour de Thérèse“ machten die Reliquien der heiligen Therese von Lisieux am 13. und 14. Mai Station in Marienstatt. Nach ihrer Ankunft am Abend begrüßte der neue Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst zusammen mit der Mönchsgemeinschaft und etwa 700 Gläubigen auf dem Abteihof den Schrein mit einem Teil der Gebeine der „kleinen Therese“ (1873-1897). In einer großen Prozession wurde der Schrein dann in die Basilika getragen.

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Im feierlichen Gottesdienst, den der Mittel- und Oberstufenchor des Gymnasiums unter der Leitung von Martin Wanner und Instrumentalsolisten mitgestalteten, stand Thereses „Botschaft der Liebe“ im Mittelpunkt – die Liebe, die für alle Menschen der Schlüssel sein kann, um Christus und seiner frohen Botschaft zu begegnen.

Dem Pontifikalamt schloss sich eine Gebetsnacht an, die von unterschiedlichen Gruppen gestaltet wurde. P. Martin lud zu verschiedenen Angeboten der Begegnung im Kirchenraum ein. Viele entzündeten ein Licht und stellten es, verbunden mit stillen Bitten, bei der hl. Therese ab. Andere schrieben ihre Bitten auf – sie werden die Marienstatter Mönche nun in ihr Gebet aufnehmen. Gern wurde auch das Angebot genutzt, aus einer Losungs-Box ein Wort der kleinen Therese zu ziehen und mitzunehmen.
Im hinteren Teil der Kirche beteiligten sich andere an Schreibgesprächen auf Textimpulse der Karmelitin, Mystikerin und Kirchenlehrerin.

In der Gebetsstunde der Weltkirche, die von Ordensschwestern aus Nigeria, den USA und Indien gestaltet wurde, trug eine weitere Gesangs- und Instrumentalgruppe der Schule mit Alexandra Cäsar drei französische Lieder auf Texte der hl. Therese vor.

Zum Ende des Therese-Besuchs folgten am Morgen viele unserer Schülerinnen und Schüler der Einladung, Therese – und durch sie Christus – zu begegnen. In der ersten Schulstunde füllte sich die Basilika immer mehr. Schüler aller Klassenstufen tasteten sich an die spürbar veränderte Atmosphäre im Kirchenraum heran und erlebten etwas davon, dass die Anziehungskraft, die von Therese und ihrer Botschaft bis heute ausgeht, enorm groß ist.
Auch die Schülerinnen und Schüler nutzten die unterschiedlichen Angebote der Begegnung. Sie ließen sich dadurch ermunterten, die Kirchenbänke zu verlassen und den Schrein aus der Nähe zu betrachten oder zu berühren.
Die Vorbereitungsgruppe brachte Impulse mit Thereses Botschaft der Liebe zu Gehör.
Nach einer Gebetsstille, dem gemeinsamen Vater unser und einem Gebet Thereses sprach Bischof Franz-Peter, der zusammen mit den Mönchen und anderen Gläubigen ebenfalls an der Begegnungsstunde teilnahm, der Schulgemeinde und allen Anwesenden am Schluss den Segen Gottes zu.
Besonders beeindruckend war die Verabschiedung des Reliquienschreins: Sechs Schülerinnen und Schüler der Vorbereitungsgruppe trugen ihn aus der Basilika heraus, ihm schloss sich die ganze Kirche singend an. Von Marienstatt machte sich der Schrein Thereses auf zur nächsten Station nach Kevelaer an den Niederrhein in die Heimat unseres Bischofs Franz-Peter, der bei seinem allerersten Besuch in Marienstatt beeindruckt von der Art war, wie Konvent und Schule gemeinsam mit den vielen Gläubigen den Besuch der hl. Therese gestaltet haben.

Zahlreiche Bilder finden Sie unter
www.marienstatt.de: Aktuelles.

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27. April 2008

Motorradsegnung in Marienstatt

Zum fünften Mal hatte das Kloster Marienstatt Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer zu einer Fahrzeugsegnung eingeladen. Über 220 junge und alte begeisterte Fahrer von nah und fern fanden sich zur Segnung ein. Sie alle hatten ihre teils schon älteren, wunderschönen Maschinen eigens herausgeputzt.
Auf dem Abteihof gab es viel Gelegenheit, einander wiederzusehen und sich auszutauschen. Dankbar wurde dabei festgestellt, dass es aus den Clubs und Bekanntenkreisen keine schweren Unfälle zu vermelden gab.
In einer eindrucksvollen Segensfeier stellten sich alle unter Gottes Schutz, damit die vor ihnen liegende Saison wiederum schadensfrei verläuft.
Zum Abschluss der Feier lud P. Paulus zur Segnung im nächsten Jahr ein, wünschte allen Fahrern mit ihren Motorrädern, dass nie Sand oder Splitt unter den Rädern sei, dafür aber viele schöne Stunden in der Natur oder ein sicherer Weg zum Arbeitsplatz vor ihnen liegen möge.
Mit einem kurzen persönlichen Gruß und einem Einzelsegen verabschiedete sich P. Paulus von den Fahrerinnen und Fahrern und übergab allen noch eine Medaille und einen Segensspruch.

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Weitere Bilder des Tages finden Sie in unserer Galerie.

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27. April 2008

Wallfahrtssaison mit traditioneller Fußwallfahrt eröffnet

Am heutigen Sonntag wurde das Wallfahrtsjahr 2008 in Marienstatt feierlich eröffnet. Nach alter Tradition begann der Nachmittag mit einer Friedenswallfahrt vom Altenklosterhof bei Mörlen aus, wo das Kloster zuerst von Mönchen aus Heisterbach gegründet worden war, durch den Nauberg nach Marienstatt.
Ehe die Pilger sich betend und singend auf den Weg machten, fand eine kurze Statio an der Gedächtniskapelle am Gründungsort statt.
In Marienstatt wurden die Pilger dann mit festlichem Geläute empfangen.
Am Abend feierten die Wallfahrer anlässlich der Wallfahrtseröffnung in großer Gemeinde einen feierlichen Gottesdienst zu Ehren Mariens.
Nach einer kleinen Prozession zum Marienstatter Gnadenbild, bei der eine brennende Kerze übertragen wurde, verabschiedete P. Paulus alle anwesenden Pilger. Dabei lud er sie ein, oft unseren Gnadenort mit dem wunderschönen Wallfahrtsbild aufzusuchen, ihren Dank und ihre Sorgen zu Maria zu tragen und sich stets, wie Maria, ganz der Fürsorge Gottes anheim zu stellen.

30. März 2008

Fr. Joseph Maria legt zeitliche Profess ab

Am Morgen des "Weißen Sonntags" hat unser Novize Fr. Joseph Maria Schindzelorz seine zeitliche Profess abgelegt und sich dadurch für drei weitere Jahre an unsere Gemeinschaft in Marienstatt und das monastische Leben im Zisterzienserorden gebunden. Die Gemeinschaft freut sich mit dem zeitlichen Professen und wünscht von Herzen Gottes reichen Segen auf dem weiteren klösterlichen Lebensweg!

23. März 2008

Osternacht erstmals am frühen Morgen

Erstmals haben Konvent und Pfarrgemeinde die Osternacht zur eigentlich liturgisch vorgesehenen Zeit am frühen Morgen gefeiert. Trotz - oder vielleicht gerade wegen - der frühen Morgenstunde um 4.00 Uhr war die Kirche sehr gut gefüllt. Viele Besucher wie auch wir Mönche zeigten sich sehr angetan von dieser liturgischen Veränderung. Die frohe Feier der Auferstehung unseres Herrn mündete in eine gemeinsame Osteragape. Fast alle Besucher folgten den Mönchen in Annakapelle und Aula der Schule, um gemeinsam österlich zu frühstücken.
So war Marienstatt an diesem Morgen wahrlich ein "Oster-Kloster"! Halleluja!

16. Februar 2008

6. Einkehrtag des Geistlichen Freundeskreises

86 Mitglieder unseres mittlerweile 358 Menschen zählenden Geistlichen Freundeskreises haben heute am 6. Einkehrtag teilgenommen. Er stand unter dem Titel "Versöhnung - Das vergessene Sakrament" und setzte damit am Ende der ersten Fastenwoche bewusst einen Akzent zur vorösterlichen Bußzeit.

15. Februar 2008

Bundesverdienstkreuz für Luitgardis Bothur

Unsere langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Klosterbibliothek, Luitgardis Bothur, hat am heutigen Abend das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen. Staatsminister Hendrik Hering verlieh der 79-jährigen Hachenburgerin in einer Feierstunde, an der unser Konvent teilnahm, diese Auszeichnung für ihre mittlerweile 23-jährige ehrenamtliche Tätigkeit in Marienstatt. Frater Hermann hatte vor mehr als einem Jahr dem Bundespräsidenten die Bedeutung ihres Wirkens in der heute etwa 90.000 Bände umfassenden Klosterbibliothek dargelegt. Bundespräsident Horst Köhler beauftragte nun den Staatsminister, der als ehemaliger Marienstatter Schüler selbst eng mit dem Ort verbunden ist, Luitgardis Bothur diese höchste Auszeichnung zu verleihen.
Der Konvent freut sich mit unserer verdienten Mitarbeiterin über diese außergewöhnliche Anerkennung ihres ehrenamtlichen Dienstes.
Vergelt´s Gott!

20. Januar 2008

Teilnahme an der Bischofseinführung in Limburg

Abt Andreas, Abt em. Thomas und P. Guido haben heute an der Einführung unseres neuen Diözesanbischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst im Limburger Dom teilgenommen und wussten von einer bewegenden Feier zu berichten.
Unsere ganze Gemeinschaft wünscht dem neuen Bischof eine glückliche Hand in seiner Arbeit für die Menschen im Bistum Limburg.
Wir freuen uns auf die erste Begegnung in unserer Abtei!

19. Januar 2008

Konventstag zur Sinus-Milieustudie

Unter fachkundiger Anleitung der "Medien Dienstleistung GmbH" (MDG) München hat sich unser Konvent mit der Sinus-Milieustudie "Religiöse und kirchliche Orientierungen in den Sinus-Milieus" auseinandergesetzt. Die 2005 so beschriebenen "Sinus-Milieus" sind das Ergebnis von mehr als 25 Jahren sozialwissenschaftlicher Forschung. Sie orientieren sich an der Lebensweltanalyse unserer Gesellschaft und gruppieren Menschen, die sich in ihrer Lebensauffassung und Lebensweise ähneln. Der Studientag lieferte detaillierte Einblicke in die heute existenten Lebenswelten, ihre weltanschaulichen, religiösen und kirchlichen Orientierungen. Der Konvent hat auf dieser Grundlage begonnen, sich mit Rückschlüssen hinsichtlich der Ansprache von und des Umgangs mit den Menschen zu beschäftigen, die auch im Kontakt zu unserem Kloster stehen.


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