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AKTUELLES : CHRONIK

Chronik 2006

26. Dezember 2006

Konventsexerzitien

Traditionell hat sich der Konvent am zweiten Weihnachtstag zu gemeinsamen Konventsexerzitien zurückgezogen, die bis zum Silvestertag dauern werden. Begleitet wird er in diesem Jahr durch
P. Michael Schneider SJ, Spiritual an der Hochschule der Jesuiten in Frankfurt/St. Georgen.

18. Dezember 2006

Adventskonzert des Gymnasiums

Zahlreiche Eltern, Schüler, Lehrer und Gäste des Privaten Gymnasiums haben in der voll besetzten Basilika das traditionelle Adventskonzert der Schule erlebt. Das knapp zweistündige, abwechslungsreiche Programm stand in diesem Jahr unter dem Motto des bekannten Adventsliedes: "Wachet auf!" Dafür sorgten der Unterstufenchor (Leitung: Margit Birringer-Waldorf), der Mittel- und Oberstufenchor sowie die Stimmbildungs-AG (Leitung: Martin Wanner), das Querflötenensemble (Leitung: P.Jakob Schwinde) sowie erstmals im Rahmen eines adventlichen Konzertes auch die Big Band (Leitung: Christoph Mohr). Hinzu traten Solistinnen und Solisten, die besonders die erstmals seit dem Jahr 2000 wieder zu hörende Orgel mit ihren erweiterten Klangmöglichkeiten vorführten. Joachim Weller (MSS 11), Konstanze Pfeiffer (MSS 13) und der Lehrer Tobias Merkel-Piontek brachten dazu Werke von Buxtehude und Bach zu Gehör, in Kombination mit dem Oboisten Damian Koller (MSS 11) auch eine Fantasie von Johann Ludwig Krebs.
Die Schülerinnen und Schüler des Mittel- und Oberstufenchores präsentierten unter anderem auch gregorianische Choralgesänge, mit denen sie sich bei einem intensiven Probenwochenende zuvor auseinandergesetzt hatten.

28. Oktober 2006

Dritter Einkehrtag des Geistlichen Freundeskreises

Bereits der dritte Einkehrtag war den mittlerweile 298 Mitgliedern des Geistlichen Freundeskreises heute in Marienstatt angeboten - 126 von ihnen nahmen daran teil. Sie widmeten sich gemeinsam mit den Mönchen unter dem Leitwort aus dem Buch Levitikus "Seid heilig, weil ich heilig bin" der Frage nach dem Leben, das heil ist und Heil bringt.

Mehr dazu lesen Sie auf unserer Seite "Freundeskreis"

17. September 2006

Goldprofess von Abt Thomas

Mit einem feierlichen Gottesdienst hat unser emeritierter Abt Thomas Denter am heutigen Sonntag mit der Gemeinschaft sein goldenes Professjubiläum gefeiert. Am 8. September 1956 hatte er in Marienstatt die Ordensgelübde abgelegt, die er nun in die Hände seines Nachfolgers Abt Andreas Range erneuerte. Festprediger Abtpräses Kassian Lauterer aus der Mehrerau wie auch zahlreiche Gäste würdigten die Verdienste, die sich Abt Thomas insbesondere in seiner 35-jährigen Abtszeit in Marienstatt um das Kloster wie auch um den gesamten Zisterzienserorden erworben hat. Auch unsere Gemeinschaft sagt an diesem Tag ein herzliches "Vergelt´s Gott!"
Einen Pressebericht hierzu finden Sie auf unserer Seite "Presseberichte"

27. August 2006

Konventsausflug in den Rheingau und Zisterziensertag in Eberbach

Am heutigen Sonntag machte sich fast der gesamte Marienstatter Gemeinschaft zu einem Konventsausflug auf in den Rheingau.
Am Beginn dieses Tages besuchten die Brüder den Schrein der heiligen Hildegard von Bingen in der Wallfahrtskirche zu Eibingen.

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Nach Gebet und Gesang der Litanei, die traditionell an diesem Ort gesungen wird, ging die Fahrt weiter nach Mittelheim, wo die Gemeinschaft die romanische Basilika besichtigte und die Mittagshore sang.
Das Mittagessen nahm die Ausflugsgruppe in Schloss Johannisberg ein und genoss dabei auch den herrlichen Blick üpber den Rheingau.
Ein Teil der Brüder fuhr im Anschluss nochmals nach Eibingen ins Kloster der Benediktinerinnen und danach nach Nothgottes, wo seit wenigen Wochen die Gemeinschaft der Seligpreisungen ansässig ist. Dieser alte Wallfahrtsort bot sich auch prächtig an, um die Vesper zu singen.
Die letzte Station des Tages bildete die ehemalige Zisterzienserabtei Eberbach, wo wie in jedem Jahr der Zisterziensertag stattfand. Dorthin war der andere Teil der Brüder bereits vorher aufgebrochen, um sich einen Vortrag im Rahmen des Programms anzuhören. Alle Marienstatter Mönche trafen hier zudem zusammen mit Brüdern aus Himmerod sowie Schwestern aus Lichtenthal und Marienthal.
Gemeinsam feierten Mönche und Nonnen ein Pontifikalamt zu Ehren des heiligen Bernhard, dem Abt Andreas vorstand.
Der Konventsausflug klang aus mit einem Abendessen in der heimischen Abtei.
Weitere Bilder finden Sie in unserer Galerie.

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20. August 2006

Bernhardstag -
Tag der Verwandten und Freunde

Erstmals seit 1998 hatte die Gemeinschaft von Marienstatt am Hochfest des heiligen Ordensvaters Bernhard von Clairvaux wieder ihre Verwandten, engsten Freunde sowie einige ehmalige Schüler des Gymnasiums eingeladen. Mehr als 100 Gäste waren aus nah und fern gekommen, um diesen bedeutenden Tag mit den Brüdern zu feiern.
Nach dem feierlichen Pontifikalamt traf man sich zum Sektempfang in der Annakapelle und ein frohes Wiedersehen oder Kennenlernen begann. Abt Andreas begrüßte die Gästeschar und informierte über den derzeitigen Stand von Abtei und Gemeinschaft.

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Nach dem Mittagsgebet nahmen die Mitbrüder mit ihren Gästen gemeinsam das Mittagsmahl ein.
Unter dem Titel "Was gibt´s Neues?" stellten die Mönche im Anschluss Neuigkeiten im Haus und auf dem Gelände vor. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf dem Brauraum des Brauhauses sowie auf dem Turbinenhaus im Klausurgarten, Garant für die Energieversorgung aller Gebäude.
Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken schloss die Pontifikalvesper den Festtag ab, der Konvent und Angehörige näher zusammenrücken ließ. Marienstatt - das sind die derzeit 19 Mönche; dazu gehören aber auch deren Familien und Freunde - und das war an diesem Tage wohltuend spürbar.

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22. Juni 2006

Nuntius feierte die Pilgermesse am Großen Wallfahrtstag

Hochrangigen Besuch hatte unser Kloster beim Großen Wallfahrtstag: Der Gesandte des Papstes in Deutschland, Nuntius Erwin Josef Ender aus Berlin, feierte mit den mehr als 5000 Pilgern und den Wallfahrtspriestern im Klosterhof die heilige Messe.

20. Mai 2006

Erster "Geistlicher Ausflug" des Geistlichen Freundeskreises

Zum erstenmal unternahm der Geistliche Freundeskreis heute einen "Geistlichen Ausflug". 70 der inzwischen 262 Freundinnen und Freunde der Abtei brachen gemeinsam mit sieben Mönchen zunächst ins südhessische Seligenstadt auf. Dort besuchten sie die Einhardbasilika und feierte dort an der Wallfahrtsstätte der römischen Märtyrer Marcellinus und Petrus Gottesdienst. Außerdem besichtigte die Gruppe die barocke Gartenanlage mit dem berühmten Kräutergarten, die historische Apotheke, Mühle und Kreuzgang der ehemaligen Benediktinerabtei.

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Die zweite Station des Tages bildete die ehemalige Zisterzienserabtei Arnsburg. Dort besichtigten die Marienstatter Freunde die Ruinen der Abteikirche, den Kapitelsaal und das Dormitorium.

Die nächste Veranstaltung des Geistlichen Freundeskreises wird der Einkehrtag
am 28. Oktober 2006 sein.

17. April 2006

Abt Andreas feierlich benediziert

In einem feierlichen Pontifikalamt wurde unser Mitbruder Andreas Range, den wir am 25. Februar 2006 zum 52. Abt von Marienstatt gewählt haben, benediziert.

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Der Generalabt des Zisterzienserordens, Maurus Esteva, sprach ihm den Segen Gottes zu und überreichte ihm die Benediktsregel, Stab, Mitra, Brustkreuz und Ring.

Weitere Bilder von der Feier finden Sie hier

11. März 2006

Zweiter Einkehrtag
des Geistlichen Freundeskreises

228 Menschen gehören mittlerweile zu unserem Geistlichen Freundeskreis Marienstatt. Von ihnen hatten sich 108 Freunde für den zweiten Einkehrtag angemeldet - eine überwältigende Zahl! Aus Witterungsgründen konnten letztlich 96 von ihnen diesen Tag der Einkehr am Beginn der Fastenzeit mit unserer Gemeinschaft begehen. Er stand unter einem Wort aus der Benediktsregel: "In der Freude des Geistes dem heiligen Osterfest entgegengehen".

Am Beginn des Tages stand eine gemeinsame Eucharistiefeier in der Basilika, die Abt Andreas zelebrierte. In seiner Predigt gab er erste geistliche Impulse für diesen Tag.
Dem Gottesdienst schloss sich - in mönchischer Tradition - eine "Lectio" in der nun vollständig renovierten Annakapelle an, der unser emeritierter Abt Thomas eine Fastenpredigt des Zisterzienservaters Guerric von Igny zum Thema "Barmherzigkeit" zu Grunde legte. Die Choralschola sang dazu passend Gesänge aus der Messe zum Aschermittwoch.
An das Mittagsgebet in der Kirche schloss sich das gemeinsame Mittagessen von Konvent und Freundeskreis an.
P. Guido eröffnete den Nachmittag, wiederum in der Annakapelle, mit einem geistlichen Impuls. Aus dem 49. Kapitel der Benediktsregel leitete er einige "Praxishinweise" ab. Darüber kamen die Freundinnen und Freunde im Anschluss in acht Gruppen miteinander und mit den Mönchen ins Gespräch. Das freiwillige Gesprächsangebot wurde erfreulich zahlreich angenommen.
Wie auch am ersten Einkehrtag bildeten eine gemeinsame Anbetungszeit in der Kirche sowie die Feier der Vesper, in die P. Jakob zuvor geistlich eingeleitet hatte, den Abschluss des Tages. P. Martin blickte stellvertretend auf einen ereignisreichen Tag in geistlich erfüllter Atmosphäre zurück und entließ die Menschen, die uns verbunden sind, mit dem Segen.

Ein Segen war dieser Tag in der Tat auch für unserer Gemeinschaft - ein wichtiger Schritt "in der Freude des Geistes dem heiligen Osterfest entgegen"!


Mehr zu diesem Tag in Bild und Text können Sie demnächst auf der Seite "Geistlicher Freundeskreis" unter "Berichte" lesen.

25. Februar 2006

Neuer Abt gewählt

Heute wählten wir unseren Mitbruder
P. Andreas Range zum 52. Abt unseres Klosters.

Abt Andreas, Jahrgang 1947, geboren und aufgewachsen in Köln, trat 1966 in die Abtei Marienstatt ein. Nach dem Noviziat studierte er von 1967 bis 1969 Philosophie an der Jesuitenhochschule St. Georgen in Frankfurt/M. und von 1969 bis 1973 Theologie an der Benediktiner-Hochschule Sant' Anselmo in Rom.
1973 wurde er in Marienstatt zum Priester geweiht. Danach studierte er bis 1979 Germanistik und Mittellatein in Köln und sammelte dort parallel zu seinem Studium Erfahrungen in der Seelsorge.
Seit 1981 ist er Lehrer für Deutsch, Religion und Italienisch am Privaten Gymnasium Marienstatt, seit 1995 auch Schulleiter. Daneben war er von 1981 bis 1989 Gästepater der Abtei.

Der Wahlspruch von Abt Andreas lautet:
UNUM CORPUS ET UNUS SPIRITUS
Er ist dem III. Eucharistischen Hochgebet der katholischen Kirche entnommen: Wir sollen werden und sein: EIN LEIB UND EIN GEIST in Christus.

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Die Benediktion von Abt Andreas findet im Rahmen eines feierlichen Pontifikalamtes am
Ostermontag, dem 17. April 2006, um 10.30 Uhr durch den hochwürdigsten Generalabt Maurus Esteva statt. Die Predigt hält Abtpräses Dr. Kassian Lauterer.

24. Februar 2006

Abt Thomas Denter hat nach 35 Jahren
sein Amt niedergelegt

Am 6. Februar 2006 vollendete unser bisheriger Abt Dr. Thomas Denter sein 70. Lebensjahr. Gemäß den Satzungen der Mehrerauer Kongregation unseres Ordens hat er zu diesem Datum den Rücktritt von seinem Amt eingegeben.

Abt Thomas war am 31. Januar 1971 zum 51. Abt unserer Abtei gewählt worden. Er bekleidete dieses Amt 35 Jahre lang und war damit einer der dienstältesten Äbte der Kirche. Bis zur Wahl seines Nachfolgers hat er die Amtsgeschäfte weitergeführt.

Unsere Gemeinschaft dank Abt Thomas von Herzen für seinen Dienst an der Gemeinschaft und im Orden. Er hat segensreich gewirkt - möge der Herr ihm dies mit seinem reichen Segen lohnen! Gott schenke ihm als emeritiertem Abt weiterhin ein frohes Leben inmitten der Brüder unserer Gemeinschaft.

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26. Januar 2006

Marienstatt feiert Mozarts Geburtstag

In einer festlichen Soiree haben 33 Schülerinnen und Schüler sowie Musiklehrer des Gymnasiums Wolfgang Amadeus Mozart zu seinem 250. Geburtstag gratuliert.
Allein elf kammermusikalische Werke des großen Salzburger Komponisten erklangen in der neugestalteten Annakapelle, dazu Werke anderer "Gratulanten" wie Beethoven und Rachmaninow. Die etwa 120 Zuhörer zeigten sich erfreut über die bunte und kurzweilige Mischung des "multimedialen Ereignisses", in dem die "musikalische Geburtstagstorte" durch eine Großbildpräsentation und Kostproben aus den Briefen Mozarts verziert war.

25. Januar 2006

Bischofsvikar für die Orden zum Antrittsbesuch in Marienstatt

Der neuernannte Bischofvikar für die Orden im Bistum Limburg, Prälat und Ehrendomherr Franz Kaspar, hat unserer Abtei seinen Antrittsbesuch im neuen Amt abgestattet. Dass er unser Kloster als erstes besuchte, hatte seinen tieferen Grund darin, dass der gebürtige Dernbacher das damalige Progymnasium Marienstatt samt Internat bis 1954 besucht hat, bevor er danach am Gymnasium unserer Mutterabtei Mehrerau in Österreich das Abitur ablegte.
Prälat Kaspar feierte mit unserer Gemeinschaft das Hochfest unserer heiligen Ordensväter Robert, Alberich und Stephan und machte sich ein Bild über unsere Gemeinschaft und die verschiedenen Arbeitsbereiche.

09. Januar 2006

Minister Mittler zu Gast in Marienstatt

Heute hat der Finanzminister des Landes Rheinland-Pfalz, Gernot Mittler, unser Kloster besucht. Er zeigte sich sehr zufrieden mit dem Stand der Restaurierungsarbeiten in der Basilika, die in großen Schritten vorangehen.

06. Januar 2006

Ein Blick ins Klosterarchiv -
Bruder Tesselin Düber vor 100 Jahren verstorben

Am 6. Januar 1906 verstarb im Kloster Marienstatt der Laienbruder Tesselin Düber.
Er war am 5. September 1846 in Herdorf geboren und auf den Namen Friedrich getauft worden. Früh schon arbeitete er als Bergmann in der Herdorfer Grube Bollnbach. Als Sanitätssoldat musste er 1870/71 am Deutsch-Französischen Krieg teilnehmen. Aus dem Felde schrieb er oft nach Hause: Etliche Briefe, aus denen Frömmigkeit und sein Gottvertrauen sprechen, sind erhalten. Den Kriegsdienst lehnte er entschieden ab, seinen Einsatz als Sanitätssoldat konnte er jedoch nicht verhindern.
Nach 1871 kehrte er wieder an seine alte Arbeitsstätte zurück. Die Grube Bollnbach, die 1926/27 ihre Pforten schloss, war als besonders brüchig berüchtigt und forderte eine große Zahl von Todesopfern unter den Bergleuten. Ein schwerer Unfall betraf auch Düber. Er konnte zwar gerettet werden, man gab ihm jedoch nur geringe Genesungschancen. Da machte der Verunglückte das Gelübde, dass er ins Kloster Marienstatt eintreten wolle, wenn er wieder genesen sollte. Das geschah tatsächlich und so trat er mit immerhin schon 42 Jahren als Bruder in Marienstatt ein, wo seit 1888 wieder Mönche, die aus der österreichischen Abtei Wettingen-Mehrerau (Bregenz) gekommen waren, die Abtei im Nistertal neu belebt hatten. Am 2. Mai 1889 wurde Düber als Novize eingekleidet und erhielt den Ordensnamen Tesselin. Im folgenden Jahr legte er am 7. Mai 1890 als erster Professe unter dem gerade zuvor (am 27. April) benedizierten Abt Dominikus Willi die Ordensgelübde ab.
Bruder Tesselin arbeitete, nachdem die Schwestern, die das vor der Wiederbesiedlung in den Klostergebäuden untergebrachte Kinderheim betreut hatten, Marienstatt verlassen hatten, zunächst als Koch. Später versah er auch den Dienst des Küsters („Kirchenbruder“) und errichtete und pflegte in der Basilika ein mit Steinen aus „seiner Herdorfer Grube“ geschmücktes „Heiliges Grab“.

Über Br. Tesselin finden sich auch einige Anmerkungen in den Tagebüchern der Äbte. Dominikus Willi, später Bischof von Limburg, schreibt am Tag von Br. Tesselins Einkleidung: Diesen Bruder sandte uns Gott zur rechten Zeit, damit wir bei Abzug der Rettungsanstalt doch einen Koch hätten. Er hat vom 20. März bis jetzt die Kochkunst vollkommen erlernt.
Und der nächste Abt, Konrad Kolb, notiert an Br. Tesselins Sterbetag: Br. Tesselin wurde heute von seiner langen Krankheit (Nierenleiden) erlöst. Er war ein braver, fleißiger Bruder, der noch in der Welt lebend, immer ein sehr gutes Beispiel gegeben und auch jährlich wiederholt nach Marienstatt gewallfahrtet war. Schon als Knabe musste er die Großmutter auf der Wallfahrt hierher begleiten, und die Großmutter war es, die ihm vom alten Kloster und seinen Bewohnern erzählte und ihn mit Begeisterung für Marienstatt erfüllte, so dass er einer der ersten war, die sich nach der Wiederherstellung des Klosters ins Noviziat meldeten. So wurde er der erste Laienbruder, der hier wieder Profess ablegte. Seine Beschäftigung fand er hier als Kirchenbruder, Gärtner, Refectorarius. Seine Arbeit ist auch das hl. Grab in der Kirche, welches zwar bei Kunstkennern wenig Lob findet, immerhin aber einen großen Anziehungspunkt für das Volk bildet, das daselbst so gerne betet. R.I.P.

Vor 100 Jahren ist Br. Tesselin Düber als dritter Mönche nach der Wiederbesiedlung im Alter von nur 60 Jahren in der Abtei Marienstatt verstorben.
Seit der Wiederbesiedlung bis zum jetzigen Zeitpunkt sind insgesamt 93 Mönche des Klosters verstorben.

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01. Januar 2006

Bischof Kamphaus zum traditionellen Neujahrsbesuch in der Abtei

Unser Limburger Bischof Franz Kamphaus hat beim traditionellen Neujahrsbesuch Marienstatt besucht und damit seine Verbundenheit mit unserer Gemeinschaft bekundet.

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In diesem Jahr fand der Besuch ein kurzweiliges Ende mit einem gemeinsamen Besuch im Brauhaus, den sich der Bischof selbst gewünscht hatte. Bei deftigem Essen erzählte er von seinen Aktivitäten des vergangenen Jahres, unter anderem seinem Besuch in China und Nordkorea.

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